(STR) Stuttgart Airport

Der Stuttgart Airport ist das wichtigste internationale Luftverkehrsdrehkreuz in Baden-Württemberg und verbindet die Region zuverlässig mit einer Vielzahl von Zielen in Europa und darüber hinaus. Rund 13 Kilometer südlich der Stadt Stuttgart gelegen, übernimmt der Flughafen eine zentrale Funktion für den Personenverkehr im Südwesten Deutschlands. Er dient gleichermaßen als Ausgangspunkt für GeschäftsreisenStädtereisen und Urlaubsflüge und ist eng mit den wirtschaftsstarken Regionen rund um Stuttgart, Esslingen, Tübingen und Reutlingen verknüpft.

Dank seiner Lage auf den Fildern und der leistungsfähigen Verkehrsanbindung ist der Flughafen schnell und unkompliziert erreichbar. Die S-Bahn-Linien S2 und S3 verbinden den Flughafenbahnhof direkt mit der Stuttgarter Innenstadt und wichtigen Knotenpunkten des öffentlichen Nahverkehrs. Ergänzend dazu sorgen die nahegelegenen Autobahnen A8 sowie die Bundesstraße B27 für eine direkte Anbindung an das überregionale Straßennetz, was die Anreise mit dem Auto besonders flexibel macht.

Der Flughafen selbst ist modern und übersichtlich strukturiert. Mehrere Terminals mit kurzen Wegen ermöglichen eine effiziente Orientierung, während Einkaufs- und Gastronomieangebote sowie unterschiedliche Serviceeinrichtungen den Aufenthalt vor dem Abflug oder nach der Ankunft angenehm gestalten. Das Infrastrukturkonzept ist auf einen reibungslosen Ablauf für unterschiedliche Reisetypen ausgelegt – vom schnellen Business-Trip bis zur entspannten Urlaubsreise.

Das Streckennetz des Stuttgart Airport umfasst klassische europäische Metropolen, wichtige internationale Umsteigeflughäfen sowie stark nachgefragte Ferienziele im Mittelmeerraum. Darüber hinaus bestehen Verbindungen nach Nordafrika und in den Nahen Osten. Eine Vielzahl von Linien-, Ferien- und Low-Cost-Airlines sorgt für eine breite Auswahl an Direktflügen und Anschlussmöglichkeiten. Damit ist der Flughafen Stuttgart ein vielseitiger und verlässlicher Ausgangspunkt für Reisen unterschiedlichster Art und ein zentraler Bestandteil der regionalen Mobilitäts- und Wirtschaftsstruktur.



✈️ Flüge ab diesem Flughafen

Der Stuttgarter Flughafen bietet ein vielseitiges Flugangebot für Städtereisen, Geschäftsflüge und Urlaubsreisen. Von hier aus erreichst du zahlreiche europäische Metropolen, wichtige internationale Drehkreuze sowie besonders gefragte Ferienziele im Mittelmeerraum. Durch die Kombination aus Direktverbindungen und Umsteigemöglichkeiten über große Hubs ist der Flughafen ein flexibler Ausgangspunkt für Reisen innerhalb Europas und darüber hinaus.

Regelmäßig angeflogen werden sowohl beliebte Klassiker als auch zentrale Umsteigeflughäfen. Ergänzt wird das Streckennetz durch ein breites Airline-Portfolio aus Linien-, Ferien- und Low-Cost-Carriern, das unterschiedliche Budgets und Reisebedürfnisse abdeckt. Damit eignet sich der Flughafen Stuttgart gleichermaßen für Kurztrips, längere Urlaubsreisen und internationale Anschlussflüge.


Top 10 der beliebtesten Flugziele ab Stuttgart

  • Palma de Mallorca Airport (PMI) – Spanien
  • Istanbul Airport (IST) – Türkei
  • Barcelona–El Prat Airport (BCN) – Spanien
  • Amsterdam Airport Schiphol (AMS) – Niederlande
  • London Heathrow Airport (LHR) – Vereinigtes Königreich
  • Vienna International Airport (VIE) – Österreich
  • Paris Charles de Gaulle Airport (CDG) – Frankreich
  • Zurich Airport (ZRH) – Schweiz
  • Leonardo da Vinci–Fiumicino Airport Rome (FCO) – Italien
  • Antalya Airport (AYT) – Türkei

Top-Airlines ab Flughafen Stuttgart

  • Eurowings (EW) – große deutsche Airline mit vielen Verbindungen, besonders in Europa.
  • SunExpress (XQ) – Ferien- und Urlaubsflüge vor allem ins Mittelmeer (z. B. Türkei, Spanien).
  • Turkish Airlines (TK) – internationales Netzwerk über Istanbul.
  • TUIfly (X3) – klassische Urlaubsairline mit vielen Freizeitverbindungen.
  • Pegasus Airlines (PC) – preiswerte Flüge v. a. in die Türkei & Mittelmeerregion.
  • Lufthansa (LH) – nationale und europäische Verbindungen, oft mit Anschluss.
  • Condor (DE) – Urlaubsflüge zu europäischen Zielen.
  • KLM (KL) – niederländische Airline mit wichtige Umsteigepunkte in Amsterdam.
  • Swiss International Air Lines (LX) – Verbindungen über Zürich.

Zusätzlich fliegen viele weitere Gesellschaften regelmäßig ab STR, etwa British Airways, SAS Scandinavian Airlines, Austrian Airlines, Vueling, Aegean Airlines und weitere Charter- oder Saisondienste. Insgesamt bedienen über 40 Airlines den Flughafen Stuttgart mit Verbindungen zu über 120 Destinationen weltweit.


Flüge ab Flughafen Stuttgart vergleichen

  • Skyscanner – weltweite Flugsuche mit vielen Filtern
  • Google Flights – sehr schnelle Preissuche & Kalenderübersicht
  • Momondo – alternative Preise & Kombinationsmöglichkeiten
  • Kayak – Preisalarme und viele Vergleichsoptionen
  • Expedia – Flüge + Hotels + Mietwagen im Paket
  • Travel‑Dealz / Flug‑Dealz – aktuelle günstige Flugangebote ab STR
  • Opodo – flexible Flugvergleichsangebote
  • Check24 – deutschsprachiger Preisvergleich inkl. Flügen
  • lastminute.de – Deals für Last‑Minute‑Flüge & Pauschalen
  • Cheapflights – Preisvergleich mit Preisentwicklungstrends


🚗 Parken am Flughafen

Am Flughafen Stuttgart stehen dir verschiedene Parkmöglichkeiten zur Verfügung, die sich je nach Reisedauer und Komfortbedarf unterscheiden. Direkt am Terminal befinden sich mehrere offizielle Parkhäuser und Parkflächen, die kurze Wege, gute Beschilderung und eine sichere Infrastruktur bieten. Diese Optionen eignen sich besonders für Geschäftsreisende, kurze Aufenthalte oder Reisende mit viel Gepäck, die Wert auf maximale Nähe zu den Terminals legen.

Für längere Reisen gibt es rund um den Flughafen externe Parkangebote, die meist etwas außerhalb liegen und per Shuttle-Service mit den Terminals verbunden sind. Diese Parkplätze werden häufig vorab online reserviert und sind eine preisbewusste Alternative zum Terminalparken. Ergänzend dazu werden Valet-Services angeboten, bei denen das Fahrzeug direkt am Terminal übergeben und nach der Rückkehr wieder bereitgestellt wird.

Zum Bringen und Abholen stehen ausgewiesene Kurzhaltebereiche in Terminalnähe zur Verfügung, die einen schnellen und unkomplizierten Stopp ermöglichen. Insgesamt bietet der Flughafen Stuttgart eine klar strukturierte Parkinfrastruktur, die sowohl auf kurze Besuche als auch auf mehrtägige Reisen ausgelegt ist und eine flexible Anreise mit dem Auto erlaubt.


Die besten Parkplatz-Anbieter rund um den Flughafen Stuttgart

  • Parkhaus / Parkflächen direkt am Flughafen STR
  • Airparks – Shuttle-Parkplatz mit Transfer
  • Parkos – Vergleichs- und Buchungsplattform für Parkplätze
  • ParkVia – Parkplatz-Vergleich & Buchung mit Shuttle/Valet
  • Flughafen-Parker – Shuttle-Parkplatz nahe STR
  • Skyride Parking – Shuttle-Service Parkplatz
  • AYA Parking – externer Parkplatz mit Transfer
  • APCOA – Parkplatzbetreiber mit Terminalparkhäusern
  • MyValetParking / Valet-Service Stuttgart – Valet-Parken direkt am Terminal
  • Holiday-Parking – weiterer Anbieter mit Shuttle-Transfer


🚆 Anreise & Transfer

Die Anreise mit Zug und S-Bahn zum Stuttgart Airport ist einfach und gut organisiert. Die S-Bahn-Linien S2 und S3 verbinden den Flughafenbahnhof direkt mit der Stuttgarter Innenstadt und sorgen für eine regelmäßige, verlässliche Anbindung. Unterwegs werden zentrale Stationen wie der Hauptbahnhof, die Stadtmitte sowie weitere wichtige Haltepunkte im Stadtgebiet bedient. Die S-Bahn-Station liegt direkt unter dem Terminal, sodass der Weg vom Bahnsteig zum Check-in kurz, übersichtlich und wettergeschützt ist.

Ergänzend zur S-Bahn verkehren vom Flughafen aus Regionalbusse, die umliegende Städte und Gemeinden wie Filderstadt oder Leinfelden-Echterdingen anbinden. Diese Busverbindungen spielen insbesondere in den Abend- und Nachtstunden eine wichtige Rolle und erweitern die Erreichbarkeit des Flughafens über das Schienennetz hinaus.

Zusätzlich bestehen Fernverkehrs- und Airport-Busverbindungen zu überregionalen Zielen. Mehrere private Busanbieter verbinden den Stuttgart Airport mit der Innenstadt und weiteren Großstädten. Die Haltestellen befinden sich in der Regel direkt am Flughafen oder an nahegelegenen Busbahnhöfen, von denen aus eine kurze Weiterfahrt mit der S-Bahn möglich ist.


Die besten Transfer-Anbieter

Taxi & klassische Transfers

  • Taxi Stuttgart Flughafen – klassische Taxis direkt am Terminal
  • Free Now (App-Taxi) – Taxi per App bestellen
  • Lokale Taxi-Flotten Stuttgart – regionaler Taxi-Service

Ride-Sharing

  • Uber – app-basierter Ride-Sharing-Dienst
  • Bolt – preiswerte Ride-Sharing-Alternative
  • Free Now Ride – Ride-Sharing über Free Now App

Shuttle & private Transferdienste

  • Sixt Ride – professioneller Flughafentransfer
  • Blacklane – Premium-Transfer mit Fahrer
  • Talixo – vorab buchbare Privattransfers
  • Airport-Shuttle Stuttgart – feste Shuttle-Linien zum Flughafen
  • Private Chauffeur-Services – diverse lokale Anbieter

Fernbusse

  • FlixBus – Fernbusverbindungen zu/ab Stuttgart mit Stopp am Flughafenbereich oder nahegelegenen Busbahnhöfen
  • Eurolines / BlaBlaBus – weitere Fernbusnetzwerke mit Halt in Stuttgartregion
  • Regionaler Fernbusverkehr – private Busse zu umliegenden Städten

Bus & Bahn

  • S-Bahn Stuttgart (S2 & S3) – direkte Verbindung zwischen Innenstadt und Flughafenbahnhof
  • Deutsche Bahn (Regionalzüge) – Anschlusszüge über Stuttgart Hauptbahnhof
  • Regionalbusse – Buslinien zu umliegenden Gemeinden (z. B. Filderstadt, Leinfelden-Echterdingen)


🧳 Gepäck

Gepäck spielt für viele Reisende eine größere Rolle als gedacht. Ob Handgepäck für den Kurztrip, Aufgabegepäck für den Familienurlaub oder Sondergepäck für Sport und Langstreckenflüge – ein reibungsloser Umgang mit Koffern, Taschen und Ausrüstung entscheidet oft über einen entspannten Start in die Reise. In Deutschland hat sich rund um große und regionale Flughäfen ein breites Angebot an professionellen Gepäck-Services etabliert, das weit über die klassische Gepäckaufgabe hinausgeht.

Von Vorabend-Check-in und Self-Bag-Drop über Gepäckversand von Haustür zu Haustür bis hin zu Aufbewahrung, Schutz und Tracking-Lösungen bieten spezialisierte Dienstleister und Flughafenbetreiber zahlreiche Möglichkeiten, Zeit zu sparen und Stress zu reduzieren. Dieses Angebot richtet sich sowohl an Geschäftsreisende als auch an Familien, Alleinreisende und Langzeiturlauber – unabhängig davon, ob es um Komfort, Sicherheit oder Flexibilität geht.


Anbieter für Gepäckversand und Transportdienste

Airportr
Einer der bekanntesten Gepäckabhol-Services in Deutschland. Gepäck wird zuhause oder im Hotel abgeholt, sicher eingecheckt und reist ohne dich zum Ziel. Sehr beliebt bei Geschäftsreisenden und Familien.

Tefra Gepäckservice
Deutscher Klassiker für Gepäck- und Sportgepäckversand. Zuverlässig, flächendeckend, häufig genutzt für Ski-, Golf- und Langstreckenreisen.

MyBaggage
Internationaler Gepäckversand mit starker Präsenz in Deutschland. Besonders beliebt bei Umzügen, Langzeitreisen und Auslandsaufenthalten.

Send My Bag
Preislich attraktiv für internationale Strecken. Häufig genutzt von Studenten, Digitalnomaden und Langzeitreisenden.



🛋️ Lounges & Fast-Track

An vielen deutschen Flughäfen stehen Reisenden heute verschiedene Komfort- und Prioritätsservices zur Verfügung, die den Aufenthalt vor dem Abflug deutlich entspannter gestalten. Dazu zählen vor allem Airport Lounges sowie Fast-Track-Zugänge an der Sicherheitskontrolle, die unabhängig von Airline oder Ticketklasse genutzt werden können. Diese Angebote richten sich nicht nur an Geschäftsreisende und Vielflieger, sondern zunehmend auch an Privatreisende, die Wartezeiten reduzieren und ihre Zeit am Flughafen effizienter nutzen möchten.

Lounges bieten einen ruhigen Rückzugsort abseits der öffentlichen Terminalbereiche und ermöglichen es, die Zeit vor dem Abflug in angenehmer Atmosphäre zu verbringen. Ergänzend dazu sorgen Fast-Track-Spuren an der Sicherheitskontrolle für einen schnelleren Ablauf, insbesondere zu Stoßzeiten oder bei frühen Abflügen. Je nach Flughafen und Anbieter lassen sich diese Services separat buchen oder in Kombination nutzen. Damit gehören Lounges und Fast-Track inzwischen zu den etablierten Dienstleistungen, die an vielen großen und mittleren Flughäfen in Deutschland verfügbar sind.


Lounges am Flughafen Stuttgart

Airport Lounge Europe – Terminal 3 (Landside)

Betreiber: Airport Lounge Europe
Zugang für:

  • Priority Pass
  • LoungeKey
  • DragonPass
  • Teilweise auch Bezahlung vor Ort

Besonderheit:

  • Airline-unabhängig
  • Ideal für Privatreisende ohne Status oder Business-Ticket

Leistungen:

  • Getränke & Snacks
  • WLAN & Arbeitsplätze
  • Zeitungen & Magazine
  • Geeignet für kurze Aufenthalte vor der Sicherheitskontrolle

Lufthansa Lounges – Terminal 1 (Airside)

Betreiber: Lufthansa
Zugang für:

  • Business Class Passagiere (Lufthansa & Star Alliance)
  • Statuskunden (Frequent Traveller, Senator, HON Circle)
  • Star Alliance Gold

Leistungen:

  • Sitz- und Arbeitsbereiche
  • Snacks & Getränke
  • WLAN
  • Ruhige Atmosphäre für Geschäftsreisende

Lounge-Zugangsnetzwerke nutzbar am Flughafen Stuttgart

Priority Pass

  • Zugang zur Airport Lounge Europe
  • Unabhängig von Airline & Buchungsklasse
  • Weit verbreitet bei Vielfliegern & Selbstständigen

LoungeKey

  • Zugang über ausgewählte Premium-Kreditkarten
  • Nutzung ebenfalls in der Airport Lounge Europe

DragonPass

  • Internationales Lounge-Netzwerk
  • Am Stuttgart Airport in der Airport Lounge Europe nutzbar


🏨 Hotels am Flughafen

Hotels in Flughafennähe sind eine praktische Lösung für frühe Abflüge, späte Ankünfte oder kurze Aufenthalte rund um den Reisebeginn. Sie ermöglichen kurze Wege zum Terminal, flexible Check-in-Zeiten und reduzieren den organisatorischen Aufwand vor oder nach dem Flug. Besonders für Geschäftsreisende, Messebesucher und Reisende mit Anschlussflügen bieten Airport-Hotels eine komfortable und gut planbare Übernachtungsoption.

Liste der Hotels am Flughafen Stuttgart

Diese Hotels eignen sich besonders für Frühabflüge, späte Ankünfte, Geschäftsreisen oder Messebesuche und sind entweder fußläufig erreichbar oder schnell per Shuttle, Taxi oder S-Bahn angebunden.

  • Mövenpick Hotel Stuttgart Airport – direkt gegenüber den Terminals
  • Mövenpick Hotel Stuttgart Messe & Congress – neben Messe und Flughafen
  • Wyndham Stuttgart Airport Messe – fußläufig zu Terminal und Messe
  • Parkhotel Stuttgart Messe-Airport – hochwertiges Business- und Airporthotel
  • Hotel NH Stuttgart Airport – Nähe Flughafen, kurze Transferwege
  • ibis Stuttgart Airport Messe – modernes Budget-Hotel
  • ibis budget Stuttgart Airport Messe – günstige Übernachtungsoption
  • Essential by Dorint Stuttgart Airport – neuere Unterkunft nahe Messe
  • Aloft Stuttgart Airport Messe – modernes Lifestyle-Hotel
  • Pullman Stuttgart Fontana – gute S-Bahn-Anbindung zum Flughafen


🛡️ Reiseversicherung

Eine Reiseversicherung gehört zu den wichtigsten Bestandteilen jeder Reiseplanung. Sie schützt vor finanziellen Risiken bei unerwarteten Ereignissen wie Krankheit, Reiseabbruch, Verspätungen oder Verlust von Gepäck. Unabhängig davon, ob es sich um einen kurzen Städtetrip, eine Geschäftsreise oder einen längeren Aufenthalt im Ausland handelt, sorgen passende Versicherungsleistungen für Sicherheit und Planungssicherheit. Besonders bei Reisen außerhalb Deutschlands ist eine gute Absicherung sinnvoll, um medizinische Kosten und zusätzliche Ausgaben zuverlässig abzudecken.


Die besten Anbieter für Reiseversicherung

  • ERGO Reiseversicherung – einer der größten Anbieter, sehr breite Tarifauswahl
  • HanseMerkur Reiseversicherung – stark bei Auslandskranken- & Jahresversicherungen
  • Allianz Travel (ehem. Allianz Global Assistance) – international etabliert, solide Leistungen
  • ADAC Reiseversicherung – besonders beliebt bei ADAC-Mitgliedern
  • AXA Reiseversicherung – gute Kombi-Pakete für Reisen & Gesundheit
  • Europ Assistance – Fokus auf medizinische Hilfe & Assistance-Leistungen
  • TravelSecure (Würzburger Versicherung) – flexibel, auch für Familien & Langzeitreisen
  • LVM Reiseversicherung – klassische Versicherungslösungen mit persönlichem Service
  • Signal Iduna Reiseversicherung – gute Ergänzung zu bestehenden Versicherungen
  • Mawista – spezialisiert auf Langzeitreisen, Auslandsaufenthalte & digitale Nomaden


⏱️ Flugstatus & Verspätungen

Verspätungen, Annullierungen oder verpasste Anschlüsse gehören zu den häufigsten Problemen im Flugverkehr. Aktuelle Flugstatus-Informationen helfen dabei, Abflüge und Ankünfte im Blick zu behalten, während spezialisierte Services prüfen, ob bei Verspätungen oder Flugausfällen ein Anspruch auf Entschädigung besteht. Solche Angebote sind besonders nach dem Flug relevant und ermöglichen es Reisenden, ihre Rechte unkompliziert und zeitsparend geltend zu machen.


Info-Anbieter für Live-Abflüge & Ankünfte

Diese Dienste eignen sich für reine Information zu Status, Zeiten und Verspätungen:

  • Flightradar24 – Echtzeit-Flugtracking weltweit
  • FlightAware – detaillierte Status- und Verlaufdaten
  • Google Flights – einfache Status-Abfrage einzelner Flüge

Anbieter für Entschädigung bei Flugverspätung

Diese Anbieter prüfen automatisch EU-Fluggastrechte (EU 261/2004) und übernehmen die Durchsetzung gegen Airlines:

  • Flightright – Marktführer in Deutschland, sehr hohe Bekanntheit
  • EUclaim – international etabliert, stark bei komplexen Fällen
  • Fairplane – juristisch fundiert, auch bei Airline-Widerspruch
  • AirHelp – weltweit aktiv
  • Refund.me – einfache Prüfung, schnelle Abwicklung
  • Compensair – international


🌱 CO₂-Kompensation

Flugreisen verursachen CO₂-Emissionen, die sich durch gezielte Kompensationsangebote zumindest teilweise ausgleichen lassen. Dabei wird der verursachte Ausstoß berechnet und durch Investitionen in zertifizierte Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsprojekte kompensiert. Dieses Modell richtet sich an Reisende, die ihre Flugreise bewusster gestalten und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten möchten.

CO₂-Kompensation kann freiwillig und unabhängig von Airline oder Ticket erfolgen. Je nach Anbieter werden Projekte wie Aufforstungerneuerbare EnergienWasserschutz oder soziale Umweltprojekte unterstützt. Viele Plattformen ermöglichen eine einfache Berechnung auf Basis von Strecke und Flugklasse und lassen sich direkt vor oder nach dem Flug nutzen.


Beste Anbieter für CO₂-Kompensation bei Flugreisen

  • atmosfair – gemeinnützige Organisation, Fokus auf hochwertige Klimaschutzprojekte
  • myclimate – international aktiv, breite Projektpalette & transparente Berechnung
  • ClimatePartner – bekannt aus Wirtschaft & E-Commerce, auch für Einzelreisen nutzbar
  • Compensaid – einfache CO₂-Kompensation speziell für Reisen
  • Primaklima – Aufforstungs- und Klimaschutzprojekte weltweit
  • CO₂OL – Klimaschutz durch Waldprojekte
  • Greentripper (Trip.com) – integrierte Kompensation bei Flugbuchungen
  • Lufthansa Compensaid – Airline-eigene Lösung (unabhängig nutzbar)

Flüge ab Flughafen Stuttgart

Finde die beliebtesten Ziele, vergleiche Preise, prüfe Abflugzeiten und entdecke Alternativen in der Nähe.

Parken am Flughafen

Kurzzeit, Langzeit, Parkhaus oder Shuttle-Parkplätze, inkl. Tipps für Sparzeiten und Online-Deals.

Anreise & Transfer

ÖPNV, Fernverkehr, Taxi, Shuttle, Mietwagen, inkl. Orientierung, Dauer und typische Kostenfallen.

Lounges & Fast-Track

Entspannter warten, schneller durch die Kontrolle, inkl. Zugang, Preise, Öffnungszeiten und Tipps.

Hotels am Flughafen

Perfekt für frühe Abflüge oder späte Ankünfte, inkl. Shuttle, Check-in-Zeiten und Preisvergleich.

Gepäck & Vorbereitung

Handgepäck-Regeln, Flüssigkeiten, Checkliste, Reisedokumente und smarte Pack-Tipps.

Reiseversicherung

Auslandskranken, Reiserücktritt, Gepäck, inkl. worauf du beim Kleingedruckten achten solltest.

Verspätung & Entschädigung

Prüfe Anspruch, Fristen, benötigte Unterlagen und wie du deine Forderung schnell einreichst.

CO₂-Kompensation

Verstehe deinen Flug-Fußabdruck und wähle seriöse Projekte für freiwillige Kompensation.


Über Flughafen Stuttgart (STR)

Der Flughafen Stuttgart ist das internationale Luftverkehrsdrehkreuz der Region Stuttgart und zugleich der größte Flughafen in Baden-Württemberg. Etwa 12 Kilometer südlich des Stuttgarter Zentrums gelegen, befindet er sich auf der Filderebene an der Grenze der Landeshauptstadt zum Landkreis Esslingen. Der Airport erstreckt sich überwiegend auf den Gemarkungen der Städte Leinfelden-Echterdingen und Filderstadt. Mit einem jährlichen Passagieraufkommen im zweistelligen Millionenbereich zählt der „STR“ zu den verkehrsreichsten Flughäfen Deutschlands. Offiziell trägt er den Beinamen „Manfred Rommel Flughafen“ – benannt nach dem langjährigen Stuttgarter Oberbürgermeister – doch im Alltag spricht man meist einfach vom Flughafen Stuttgart. Als wichtiges Tor zur Welt verbindet er Baden-Württemberg direkt mit zahlreichen Zielen in Europa und vereinzelt darüber hinaus. Hier startest du in einem modernen, gut organisierten Flughafen, der Wert auf kurze Wege und eine entspannte, übersichtliche Atmosphäre legt.


Geografische Lage und Bedeutung

Der Flughafen liegt auf einer Hochebene südlich von Stuttgart in unmittelbarer Nachbarschaft zum Messegelände der Messe Stuttgart. Diese Lage auf den sogenannten Fildern ist verkehrsgünstig: Direkt am Flughafen verlaufen die Autobahn A8 (Karlsruhe–München) und die Bundesstraße B27 (Heilbronn–Tübingen), die eine schnelle Anreise mit dem Auto ermöglichen. Gleichzeitig ist die Stuttgarter Innenstadt nicht weit entfernt – mit dem Auto oder der S-Bahn bist du in rund einer halben Stunde im Stadtzentrum. Als größter Flughafen des Bundeslandes Baden-Württemberg spielt STR eine zentrale Rolle im nationalen Luftverkehr. Geschäftsreisende, Urlauber und Messebesucher schätzen die gute Erreichbarkeit und die breite Auswahl an Verbindungen. In Deutschland rangiert Stuttgart je nach Jahr unter den Top 7 der passagierstärksten Airports. Trotz dieser Bedeutung behält der Flughafen eine überschaubare Größe und einen persönlicheren Charakter im Vergleich zu den Mega-Hubs Frankfurt oder München – etwas, das du als Passagier in Form von kürzeren Wegen und weniger Hektik positiv spüren wirst.

Durch die unmittelbare Nachbarschaft zur Messe Stuttgart und zur wirtschaftsstarken Region Stuttgart (bekannt als Heimat von Automobilkonzernen wie Daimler und Porsche) kommt dem Flughafen auch international Bedeutung zu. Er fungiert als wichtiger Zubringer für internationale Fachmessen und Kongresse und als Verkehrsknoten für die exportorientierte Wirtschaft des Südwestens. Entsprechend vielseitig ist das Streckennetz: Neben innerdeutschen Zielen und klassischen europäischen Metropolen erreichst du von Stuttgart aus Urlaubsregionen am Mittelmeer, Städte in Osteuropa und saisonal sogar Ziele in Nordafrika oder dem Nahen Osten. Langstreckenverbindungen sind am STR eher die Ausnahme – zeitweise gab es Direktflüge in die USA (z.B. Atlanta) oder nach Fernost, doch aktuell konzentriert sich das Angebot auf Kurz- und Mittelstrecken. Solltest du eine Fernreise planen, wirst du oft über größere Drehkreuze umsteigen; dafür punktet Stuttgart mit seiner bequemen Größe und Effizienz beim Start deiner Reise.


Historische Entwicklung

Die Wurzeln des Stuttgarter Flughafens reichen bis in die Anfangszeit der Luftfahrt zurück. Zunächst nutzte Stuttgart ab den 1920er-Jahren einen Flugplatz in Böblingen, doch mit wachsendem Flugverkehr stieß dieser bald an seine Grenzen. Mitte der 1930er-Jahre fiel daher die Entscheidung, einen neuen Flughafen auf dem heutigen Gelände bei Echterdingen zu errichten. 1936 begannen die Bauarbeiten an dieser großzügig dimensionierten Anlage, deren Empfangsgebäude und Besucherterrasse damals Platz für zehntausende Menschen bieten sollten. Bis 1939 standen die wichtigsten Gebäude, doch die geplante feierliche Eröffnung im September 1939 fiel durch den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs aus. Stattdessen übernahm die Luftwaffe den fast fertiggestellten Flughafen und nutzte ihn militärisch. In dieser Zeit entstand auch die erste betonierte Startbahn mit 1425 Metern Länge. Gegen Kriegsende wurde das Gelände zwar bombardiert, aber nicht vollkommen zerstört.

Nach 1945 diente der Flughafen zunächst den US-Besatzungstruppen, bevor 1948 der zivile Flugbetrieb wieder aufgenommen wurde. In den 1950er-Jahren etablierte sich Stuttgart als wichtiger Regionalflughafen der jungen Bundesrepublik: Neue Terminalbaracken entstanden, 1955 kehrte die Lufthansa mit modernen Maschinen wie der Super Constellation zurück, und die Startbahn wurde mehrfach verlängert. 1961 landete erstmals eine große Boeing 707 in Stuttgart, nachdem die Piste auf 2250 Meter ausgebaut worden war. Pläne aus den späten 1960ern, den Flughafen zum „Großflughafen“ mit zwei weiteren Startbahnen zu erweitern, wurden nach Protesten der umliegenden Gemeinden jedoch verworfen. Stattdessen setzte man auf eine behutsame Weiterentwicklung am bestehenden Standort.

Ab den 1980er-Jahren begann eine Modernisierungsphase, um den Flughafen fit für die Zukunft zu machen. Von 1986 bis 2004 wurden die Anlagen etappenweise auf den heutigen Stand gebracht. Zunächst entstand ein völlig neues Abfertigungsgebäude (das heutige Terminal 1), das 1991 in Betrieb ging. In dieser Zeit erhielt der Flughafen sein charakteristisches Gesicht mit großzügigen Glas- und Stahlkonstruktionen. Mitte der 1990er folgte ein Meilenstein: Die Start- und Landebahn wurde umfassend verlegt und verlängert, um größeren Flugzeugen gerecht zu werden. Da ein Höhenrücken im Westen (die Weidacher Höhe) und die nah verlaufende Autobahn A8 früher die Bahn auf 2550 m begrenzten, verlagerte man die Piste ein Stück nach Osten und streckte sie auf ihre heutige Länge von 3345 m. Während der Bauarbeiten 1995 ruhte der Großflugverkehr zeitweise komplett, ehe 1996 der verlängerte Runway in Betrieb ging. Mit dieser Maßnahme konnte Stuttgart fortan auch breite Jets sicher starten und landen, ohne Gewichtsbegrenzungen bei Westwind.

Die Errichtung eines neuen Terminal 3 in den frühen 2000ern markierte den vorläufigen Schlusspunkt des großen Ausbauprogramms. Im Jahr 2004 öffnete dieses moderne Terminal seine Tore und erweiterte die Kapazität erheblich. Terminal 4, ursprünglich ein provisorischer Umbau eines Hangars im Jahr 2000, blieb als zusätzliches Abfertigungsgebäude für Charter- und Ferienflüge in Betrieb. Seitdem präsentiert sich der Flughafen Stuttgart als zeitgemäßer Airport, der Tradition und Moderne verbindet. Historische Relikte sind kaum noch sichtbar – das alte Empfangsgebäude von 1938 wurde 1999 abgerissen –, doch die Geschichte lebt in der Bedeutung des Namens „Flughafen Stuttgart-Echterdingen“ fort, den ältere Generationen noch kennen (bis zum Jahr 2000 war dies der offizielle Name).


Terminalstruktur und Aufbau

Das Passagierterminal in Stuttgart besteht aus mehreren miteinander verbundenen Gebäudeteilen, die gemeinsam ein übersichtliches Terminalensemble bilden. Insgesamt gibt es vier Terminalbereiche für Fluggäste (Terminal 1 bis 4), die jedoch nahtlos ineinandergreifen. Terminal 1 ist das Herzstück – ein lichtdurchfluteter Bau, der 1991 nach fünfjähriger Bauzeit eröffnet wurde. Hier befinden sich auf mehreren Ebenen die meisten Check-in-Schalter, Flugsteige und Serviceeinrichtungen. Terminal 1 wurde vom bekannten Architekturbüro gmp entworfen und setzt auf kurze Wege und einfache Orientierung: Du merkst das daran, dass Ankunft und Abflug auf unterschiedlichen Ebenen klar getrennt sind und dass du von den Check-in-Schaltern in wenigen Schritten die zentralen Sicherheitskontrollen und Gates erreichst. Auffällig sind in Terminal 1 die markanten Stahlstützen, die sich wie Baumäste mehrfach verzweigen und die Hallendecke tragen – ein architektonisches Markenzeichen, das dem Raum eine fast kathedralenhafte Anmutung verleiht.

Terminal 1 geht nahtlos in Terminal 2 über, eine etwas kleinere Abfertigungshalle, die 1993 ergänzt wurde. Terminal 2 dient hauptsächlich als zusätzlicher Check-in-Bereich für bestimmte Fluggesellschaften (zum Beispiel nutzen Air France und KLM diesen Teil). Obwohl Terminal 2 selbst keine eigenen Flugsteige mit Fluggastbrücken hat, gelangst du von hier durch die Sicherheitskontrolle direkt weiter in die Gate-Bereiche von Terminal 1 oder 3. Ein praktisches Detail: Es gibt im Terminal 2 eine Fast Lane an der Sicherheitskontrolle, die Vielreisende oder Business-Class-Passagiere mit Berechtigung zeitsparend nutzen können. Terminal 1 und 2 bilden baulich und funktional eine Einheit – als Passagier nimmst du die Grenze kaum wahr, da sie durch eine Glasgalerie verbunden sind.

Am östlichen Ende schließt Terminal 3 an. Dieses Terminal wurde von 2000 bis 2004 errichtet und ist heute der größte Einzelterminalbereich des Flughafens. Hier findest du weitere 38 Check-in-Schalter und vier Fluggastbrücken für größere Maschinen. Terminal 3 setzt architektonisch die Linie von Terminal 1 fort – mit viel Tageslicht und klarer Gliederung –, bietet aber noch mehr Platz für Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie, um den veränderten Ansprüchen moderner Reisender gerecht zu werden. Eine Besonderheit ist die öffentlich zugängliche Aussichtsterrasse auf dem Dach von Terminal 3, die du kostenfrei besuchen kannst. Von dort oben lassen sich startende und landende Flugzeuge aus nächster Nähe beobachten – ein Highlight nicht nur für Luftfahrtenthusiasten.

Am westlichen Ende der Gebäudezeile liegt Terminal 4, das ursprünglich als Interimslösung diente. Es entstand aus einem umgebauten Flugzeughangar, der im Jahr 2000 in nur wenigen Monaten in ein Abfertigungsgebäude verwandelt wurde. Terminal 4 verfügt über eigene Check-in-Schalter und Gates, die allerdings ausschließlich per Vorfeldbus erreichbar sind (es gibt keine Fluggastbrücken). Genutzt wird dieses Terminal vor allem für Charterflüge und Verbindungen in die Feriengebiete – hier herrscht im Sommer reger Betrieb mit Urlaubern, während es im Winter ruhiger sein kann. Obwohl Terminal 4 keine hochmoderne Architektur aufweist, erfüllt es seinen Zweck, Stoßzeiten abzufedern. Alle Terminalbereiche (1 bis 4) sind übrigens sowohl landseitig als auch luftseitig miteinander verbunden. Nach der Sicherheitskontrolle kannst du dich frei zwischen Terminal 1, 3 und 4 bewegen, ohne erneut durch eine Kontrolle zu müssen. Diese Integration macht den Flughafen für dich leicht navigierbar – du folgst einfach der Beschilderung zu deinem Gate, egal in welchem Terminalbereich es liegt.

Neben den großen Passagierterminals existiert noch ein General Aviation Terminal (GAT) für die Allgemeine Luftfahrt. Dieses separate Gebäude, eröffnet 1998, bedient Privat- und Geschäftsreiseflugzeuge sowie Flugschulen. Als normaler Linienpassagier wirst du damit kaum in Berührung kommen, aber es ist interessant zu wissen, dass am Flughafen Stuttgart auch private Jets und Sportflugzeuge einen eigenen Bereich mit exklusiven Services haben.


Start- und Landebahnen

Stuttgart verfügt über eine Start- und Landebahn, die in Ost-West-Richtung verläuft. Diese Runway trägt die Kennung 07/25 (je nach Startrichtung) und misst 3345 Meter in der Länge bei 45 Metern Breite. Damit ist sie lang genug, um auch Großraumflugzeuge abfertigen zu können. Tatsächlich mussten in der Vergangenheit immer wieder Langstreckenjets wie die Boeing 747 oder Airbus A340 in Stuttgart zwischenlanden – ein Beweis, dass die Piste ausreichend Dimension hat. Der Rekordhalter in puncto Größe war ein Airbus A380, der zu Präsentationszwecken Stuttgart besucht hat; regulär im Liniendienst wird ein so großes Flugzeug hier jedoch nicht eingesetzt, und aufgrund seines Formats könnte es auch nicht direkt an die Terminals andocken.

Die heutige Bahn ist das Ergebnis mehrerer Ausbaustufen. Ursprünglich hatte der Flughafen nur eine Graspiste, die 1942 durch eine erste Betonbahn von 1425 m ersetzt wurde. In den Jahrzehnten danach wurde die Bahn Schritt für Schritt verlängert: auf 1800 m (1951), dann 2250 m (1961) und schließlich Mitte der 1990er auf über 3,3 Kilometer. Für diesen letzten Ausbau verlegte man die komplette Bahn Richtung Osten. Der westliche Abschnitt wurde verkürzt, um Abstand zum Geländeanstieg der Weidacher Höhe zu gewinnen, und im Osten wurden neue Meter „drangehängt“. Diese aufwendige Umbauaktion, durchgeführt 1995–1996 bei laufendem Flughafenbetrieb, beseitigte ein früheres Problem: Zuvor konnten Flugzeuge bei Starts nach Westen (also Richtung 25) nur mit reduziertem Gewicht abheben, weil die Bahn hinter dem Hügel abrupt endete. Seit der Verlängerung können Jets in Stuttgart mit voller Zuladung starten, was insbesondere für Urlaubsflieger mit Langstreckenprofil wichtig war.

Die einzige Bahn macht den Betrieb übersichtlich: Starts und Landungen teilen sich die gleiche Piste, und du als Passagier kannst vom Terminal aus oft gut beobachten, was auf dem Vorfeld und der Runway passiert. Bei Parallelstarts wie an größeren Airports entsteht hier kein Durcheinander – alles geht schön der Reihe nach. Dennoch erreichen die Flugbewegungen in Spitzenzeiten beachtliche Zahlen, da die Abwicklung effizient organisiert ist. Moderne Instrumentenlandesysteme (ILS) an beiden Bahnenden ermöglichen Anflüge selbst bei Nebel und schlechtem Wetter. Dadurch liegt die Betriebssicherheit hoch, und Flugausfälle wegen Wetters kommen selten vor. Als Passagier profitierst du davon, dass dein Flug auch bei typisch schwäbischem Herbstnebel meist planmäßig landen oder starten kann.


Anreise und Verkehrsanbindung

Die Anfahrt zum Flughafen Stuttgart gestaltet sich für dich äußerst bequem, egal ob du mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommst. Mit dem Auto folgst du einfach der Autobahn A8, die direkt am Flughafen vorbeiführt – die Ausfahrt „Stuttgart-Flughafen/Messe“ bringt dich unmittelbar zu den Terminals. Auch über die B27 ist der Airport angebunden, was vor allem aus Richtung Tübingen/Reutlingen praktisch ist. Rund um den Flughafen erwarten dich mehrere Parkhäuser und Parkflächen. Das größte Parkhaus – erkennbar an der Aufschrift „Bosch“ – überspannt sogar die Autobahn A8 und bietet Tausende Stellplätze. Dank dynamischer Wegweiser findest du in der Regel schnell einen Parkplatz. Für Kurzhalte zum Absetzen oder Abholen gibt es einen Kiss & Fly-Bereich direkt vor den Terminals, wo du für einige Minuten gratis halten kannst. Beachte aber, dass die Zufahrt unmittelbar vor den Abflughallen oft belebt ist; falls du länger warten möchtest, nutzt du besser die gekennzeichneten Parkzonen.

Mit dem ÖPNV ist der Flughafen ebenso hervorragend verbunden. Bereits seit 1993 existiert eine S-Bahn-Anbindung: Die Linien S2 (von Schorndorf über Hauptbahnhof) und S3 (von Backnang über Hauptbahnhof) fahren im dichten Takt zum unterirdischen Bahnhof Flughafen/Messe direkt unter Terminal 1. Wer vom Stuttgarter Hauptbahnhof kommt, ist etwa 27 Minuten unterwegs und muss nicht umsteigen. Unter der Woche verkehren die S-Bahnen alle 15 Minuten, abwechselnd als S2 und S3, sodass praktisch alle 10 Minuten ein Zug den Flughafen bedient. Praktisch: Vom Gleis gelangst du per Rolltreppe oder Aufzug direkt in die Terminalebenen – kein Shuttlebus, kein langer Fußweg. Seit Ende 2021 ergänzt zudem die Stadtbahn U6 das Angebot. Die gelbe Tram fährt von Stuttgart Hauptbahnhof über die Innenstadt bis zur Endhaltestelle Flughafen/Messe und benötigt rund 30 Minuten. Tagsüber verkehrt die U6 im 10-Minuten-Takt. Diese neue Verbindung ist besonders nützlich, wenn du aus Stadtteilen kommst, die nicht direkt an die S-Bahn angebunden sind.

Auch regionale Busse binden den Airport an das Umland an – so gibt es zum Beispiel Fernbuslinien und Regionalbusse Richtung Schwäbische Alb, nach Böblingen/Sindelfingen oder in andere Städte Baden-Württembergs. Im Mai 2016 wurde direkt hinter Terminal 4 ein modernes Fernbus-Terminal eröffnet, das sogenannte Stuttgart Airport Busterminal (SAB). Mit 18 Bussteigen dient es als Drehkreuz für Fernbusunternehmen wie FlixBus und bietet eine komfortable Einstiegsmöglichkeit direkt am Flughafen. Solltest du also per Fernbus aus einer anderen Stadt anreisen oder jemanden vom Bus abholen wollen, findest du dort eine überdachte Anlage mit Wartebereich – nur wenige Gehminuten vom Terminal entfernt.

Nicht zuletzt ist auch die zukünftige Anbindung an das Bahn-Fernnetz in Planung: Im Rahmen des Projekts Stuttgart 21 entsteht ein neuer unterirdischer Fernbahnhof am Flughafen, der in einigen Jahren ICE- und Regionalzüge direkt hier halten lassen wird. Schon beim Bau der Messe und Terminals wurden dafür Vorkehrungen getroffen. Sobald dieser Anschluss in Betrieb ist, wird die Anreise aus Richtungen wie Ulm, München oder Zürich noch unkomplizierter. Bis es soweit ist, bist du mit den bestehenden Verkehrsmitteln aber bereits sehr gut bedient. Insgesamt gilt: Egal auf welchem Weg du kommst – der Flughafen Stuttgart ist leicht erreichbar und bestens in die Verkehrsnetze integriert.


Check-in und Sicherheitskontrolle

Sobald du am Flughafen ankommst – sei es über die Zufahrt mit dem Auto oder aus der S-Bahn-Station kommend –, wirst du von einer klaren Beschilderung geleitet. Große Monitore an den Eingängen der Terminals 1 und 3 (sowie am Ausgang der S-Bahn) zeigen an, welcher Check-in-Schalter für welchen Flug zuständig ist. Da die Terminals Stuttgart’s untereinander verbunden sind, kannst du dich einfach dorthin begeben, wo deine Airline abfertigt. Insgesamt stehen weit über 100 Schalter in den verschiedenen Terminalbereichen zur Verfügung, wobei viele Airlines auch Self-Check-in-Automaten anbieten. So kannst du z.B. bei Eurowings, Turkish Airlines, Air France, KLM, Aegean oder Condor bequem an Automaten einchecken. Noch zeitsparender ist natürlich der Online-Check-in von zu Hause: Viele Fluggesellschaften ermöglichen dir bereits 24 bis 48 Stunden vor Abflug online einzuchecken und die Bordkarte auf dem Smartphone zu speichern. Wenn du nur mit Handgepäck reist, kannst du nach der Ankunft am Flughafen dann direkt zur Sicherheitskontrolle durchgehen – der online oder mobil eingecheckte Boarding-Pass wird am Eingang zum Sicherheitsbereich akzeptiert. Hast du aufgegebenes Gepäck dabei, gibt es an vielen Schaltern spezielle Baggage Drop-Off-Möglichkeiten, wo du deinen Koffer einfach abgibst, nachdem du online eingecheckt hast. Falls deine Airline diesen Service nicht anbietet, begibst du dich zum regulären Check-in-Schalter; dort erhältst du neben dem Aufkleber für das aufgegebene Gepäck auch – falls noch nicht vorhanden – deine Bordkarte mit Gate-Nummer und Sitzplatz.

In Stuttgart empfiehlt es sich generell, etwa zwei Stunden vor Abflug am Terminal einzutreffen (bei Langstrecken eher früher, bei sehr frühen EU-Flügen reicht manchmal auch etwas weniger). So hast du genügend Zeit für die Sicherheitskontrolle, die je nach Andrang einige Minuten in Anspruch nehmen kann. Die Sicherheitskontrollen befinden sich zentral in den Abflugbereichen von Terminal 1/3 sowie zusätzlich im Terminal 4. Du folgst einfach den Schildern „Departures“ und „Sicherheitskontrolle“. In Stoßzeiten – etwa morgens zwischen 6 und 8 Uhr – kann es schon mal zu Warteschlangen kommen, aber der Flughafen bemüht sich, die Wartezeit gering zu halten. Monitore informieren dich in Echtzeit über die geschätzten Waiting Times an den Kontrollstellen, sodass du einschätzen kannst, wie schnell du vorrankommst. Falls du berechtigt bist (z.B. durch Business-Class-Ticket oder Vielflieger-Status), kannst du am Terminal 1/2 die beschleunigte Priority Lane nutzen, die getrennt ausgeschildert ist und oft deutlich kürzer ausfällt. An der Sicherheitskontrolle selbst gelten die üblichen Bestimmungen: Handgepäck und Metallgegenstände aufs Band legen, Flüssigkeiten in den 100ml-Beuteln vorweisen, Laptop auspacken – das übliche Procedere, das du sicherlich kennst. Die Mitarbeiter sind freundlich und professionell, die Anweisungen erfolgen auf Deutsch und Englisch. Sobald du die Kontrolle passiert hast, befindest du dich im sicherheitsüberprüften Bereich und deine Reise kann entspannt weitergehen.


Boarding und Orientierung

Nach der Sicherheitskontrolle findest du dich in der Abflugzone wieder, wo zahlreiche Bildschirme die aktuellen Abflüge mit Gates und Boarding-Zeiten anzeigen. Auf deiner Bordkarte ist ebenfalls ein Gate angegeben – in Stuttgart meist eine dreistellige Nummer, die mit 1, 2, 3 oder 4 beginnt, je nachdem in welchem Terminalbereich sich das Gate befindet (z.B. 120er-Gates in Terminal 1, 320er in Terminal 3, 420er in Terminal 4 usw.). Die Wege zu den Gates sind angenehm kurz und gut ausgeschildert. Du wirst feststellen, dass man vom Zentrum des Terminals in wenigen Minuten zu jedem Flugsteig gelangt. Orientierungstafeln und auch farbige Linien auf dem Boden helfen dir zusätzlich, den richtigen Weg zu finden. Und keine Sorge: Sollte doch einmal Unklarheit herrschen, hilft das Flughafenpersonal gerne weiter – es gibt Informationsschalter sowie uniformierte „Passenger Assistants“ in den Hallen.

Bis zum Aufruf deines Fluges kannst du dir die Zeit in den Abflughallen vertreiben. Der Flughafen Stuttgart bietet in allen Terminals eine Reihe von Cafés, Bars und Restaurants, in denen du noch einen Snack oder Kaffee genießen kannst. Gerade Terminal 3 und Terminal 1 verfügen auf den Ebenen 4 und 5 über große öffentlich zugängliche Marktplätze mit Shops und Gastronomie. Von schwäbischen Spezialitäten über internationale Fastfood-Ketten bis hin zu gemütlichen Bierbars ist für jeden Geschmack etwas dabei. Natürlich gibt es auch Duty-Free-Shops, Modeboutiquen, Zeitschriftenläden und Reisebedarf. Alles liegt kompakt beieinander, sodass du keine langen Märsche unternehmen musst. Kostenloses WLAN steht im gesamten Terminal zur Verfügung – du kannst also bequem mit dem Smartphone surfen oder letzte E-Mails schreiben, ohne Volumen zu verbrauchen.

Wenn das Boarding deines Fluges beginnt, wird dies sowohl über die Monitore als auch per Lautsprecherdurchsage angekündigt (Deutsch und Englisch). Je nach Flug steigst du entweder direkt über eine Fluggastbrücke ins Flugzeug oder du wirst per Bus zum Flugzeug auf dem Vorfeld gebracht. In Stuttgart docken viele Maschinen – vor allem der Lufthansa-Konzern und einige große Ferienflieger – direkt an Terminal 1 oder 3 an, sodass du trockenen Fußes einsteigen kannst. Andere Flüge, insbesondere kleinere Regio-Jets oder einige Ferienflüge ab Terminal 4, nutzen Außenpositionen: Hier fährst du mit dem Vorfeldbus ein kurzes Stück übers Flugfeld bis zu deinem Flieger. Das Boarding verläuft in der Regel ruhig und geordnet. Da der Flughafen nicht übermäßig groß ist, halten sich Überschneidungen und Hektik beim Einsteigen in Grenzen. Du kannst dich also meist bis zur letzten Aufrufgruppe entspannt zurücklehnen und zusehen, wie durch die Glasfronten andere Jets abheben, während du auf deinen eigenen Abflug wartest.

Noch ein Hinweis zur Orientierung: Der Flughafen Stuttgart ist zweisprachig ausgeschildert – alle Hinweisschilder stehen auf Deutsch und Englisch. Auch automatische Ansagen (etwa zur Sicherheit oder besondere Hinweise) erfolgen bilingual. Das Personal an den Gates spricht in der Regel ebenfalls Englisch, sodass du dich auch ohne Deutschkenntnisse zurechtfindest. Aufgrund der relativ kompakten Bauweise begegnet dir im Terminal immer wieder ein vertrauter Anblick, und spätestens nach einem Flug kennst du dich schon gut aus. Dieses vertraute, beinahe gemütliche Ambiente schätzen viele Vielflieger an Stuttgart – trotz aller Modernität wirkt alles ein wenig persönlicher als an den ganz großen Airports.


Umsteigen am Flughafen

Zwar ist Stuttgart kein typischer Umsteige-Drehkreuz wie Frankfurt oder München, dennoch nutzen etliche Reisende den Flughafen für Anschlussflüge, insbesondere innerhalb Europas. Sollte dein Reiseplan einen Transfer in STR vorsehen, kannst du dich auf kurze Transferwege freuen. Alle Gates liegen relativ nah beieinander und sind – wie erwähnt – innerhalb des Flughafengebäudes verbunden. Du musst also nicht mit Shuttle-Zügen oder Bussen zwischen verschiedenen Terminals pendeln, sondern gelangst zu Fuß in wenigen Minuten vom Ankunftsgate zum Abfluggate deines nächsten Fluges. Die offizielle Mindestumsteigezeit liegt entsprechend niedrig (je nach Airline um die 30 bis 45 Minuten). Achte dennoch darauf, genug Puffer einzuplanen, falls dein erster Flug verspätet sein sollte.

Bei Schengen-Flügen verläuft das Umsteigen unkompliziert: Kommst du beispielsweise von einem innerdeutschen oder EU-Flug und fliegst weiter innerhalb des Schengen-Raums, bleibt dir die Passkontrolle erspart. Du gehst einfach im Transitbereich zum nächsten Gate. Dein aufgegebenes Gepäck wird automatisch umgeladen. Wechselt dein Anschlussflug allerdings zwischen Schengen und Nicht-Schengen, musst du eine Passkontrolle passieren. Diese ist in Stuttgart direkt im Terminal integriert – d.h. du folgst den Schildern „Transfer/Non-Schengen“ und erreichst eine Passkontrollstelle, an der die Bundespolizei deinen Reisepass prüft, bevor du weiter zum Abflugbereich gehst. Da der Flughafen übersichtlich ist, sind auch diese Wege recht kurz. Solltest du aus einem Non-Schengen-Land kommen (z.B. Türkei) und innerhalb Schengens weiterreisen, erwartet dich nach der Landung ebenfalls eine Passkontrolle, bevor du in den Transit gelangst.

Generell gilt: Umsteigen in Stuttgart ist angenehm stressfrei. Es gibt keine unterschiedlichen Satellitenterminals oder verwirrenden Terminalwechsel. Alle Bereiche sind beheizt/klimatisiert und unter einem Dach. Für den seltenen Fall, dass du nachts auf einen Anschluss warten musst (oder bei Unregelmäßigkeiten gestrandet bist), stehen Service-Schalter der Airlines und Infopersonal bereit, um dir weiterzuhelfen – sei es mit Hotelgutscheinen oder Tipps zur Überbrückung der Wartezeit. Allerdings enden die meisten Flüge in Stuttgart am späten Abend; aufgrund des Nachtflugverbots (siehe Besonderheiten) gibt es nach 23 Uhr kaum Flugbetrieb. Als Transitpassagier profitierst du davon, dass es nachts ruhig ist, aber planst du eine Übernacht-Verbindung, müsstest du ohnehin den Transitbereich verlassen, da dieser über Nacht schließt. In Summe wirst du Stuttgart als Transferflughafen wahrscheinlich nur nutzen, wenn es sich nicht vermeiden lässt – doch wenn, dann erlebst du einen unkomplizierten, zügigen Ablauf ohne weite Distanzen.


Architektur und Gestaltung

Die lichtdurchflutete Abflughalle von Terminal 1 mit ihren markanten, baumähnlichen Stützpfeilern – ein prämiertes architektonisches Merkmal des Flughafens Stuttgart.

Schon beim Betreten der Terminals spürst du die besondere Architektur des Flughafens Stuttgart. Verantwortlich für das Design der Hauptgebäude ist das Architekturbüro Gerkan, Marg und Partner (gmp), das für zahlreiche Flughafenbauten weltweit bekannt ist. In Stuttgart haben die Architekten ein Ambiente geschaffen, das Funktionalität und Ästhetik vereint. Die Dachkonstruktionen von Terminal 1 und 3 ruhen auf auffälligen Stahlstützen, die sich nach oben hin wie Baumkronen verzweigen. Dieses Motiv verleiht den Hallen eine beinahe organische Anmutung und sorgt zugleich für eine stützenfreie, weite Spannweite im Dach – ideal für große, offene Räume. Durch die Oberlichter zwischen den „Baum“-Strukturen fällt reichlich Tageslicht ins Innere, was den Terminals eine helle und freundliche Atmosphäre gibt. Für diese Konstruktion erhielt Terminal 1 sogar den Deutschen Stahlbaupreis 1992, was den innovativen Ansatz unterstreicht.

Die Architektur folgt dem Leitgedanken der Übersichtlichkeit: Du sollst dich ohne Umwege zurechtfinden. So sind die Ebenen logisch verteilt (unten Ankunft, oben Abflug), und bereits von der Vorfahrt aus kannst du durch Glasfronten weit ins Terminal blicken. Eine lange Rolltreppe in Terminal 1 führt z.B. vom Eingang direkt hinauf zur Abflugsebene, was einen großzügigen Eindruck vermittelt. Terminal 3 knüpft nahtlos daran an – hier hat man die Gestaltung von Terminal 1 aufgenommen, jedoch mit moderneren Elementen ergänzt. Auffällig ist zum Beispiel, dass Terminal 3 im Vergleich noch mehr Fläche für Läden und Restaurants vorsieht, was dem veränderten Passagierverhalten Rechnung trägt (Reisende verbringen heute mehr Zeit mit Shopping und Dining am Airport als noch in den 90ern). Dabei verliert sich aber nie die Transparenz des Baus: Glas, Stahl und helle Materialien dominieren, überall hast du Sichtbezüge nach draußen aufs Vorfeld oder in andere Bereiche des Gebäudes.

Auch künstlerische Akzente findest du am STR: In den Terminals stehen vereinzelt Skulpturen regionaler Künstler, und zeitweilig gab es Fotoinstallationen zu Themen der Luftfahrt und Mobilität. Diese fügen sich dezent ins Gesamtbild ein und können beim Schlendern durch die Hallen entdeckt werden. Die Kombination aus klarer Linienführung der Architektur und solchen kleinen Details macht den Reiz des Flughafengebäudes aus.

Nicht zu vergessen ist der markante Kontrollturm: In Stuttgart steht der Tower nicht – wie sonst üblich – mitten auf dem Vorfeld, sondern etwas abgesetzt südlich des Flughafengeländes am Rande der Ortschaft Bernhausen. Dieses 1999 eröffnete Tower-Gebäude mit seiner weißen, schlanken Silhouette ist ein Wahrzeichen des Flughafens. Von der Plattform steuern die Fluglotsen alle Starts und Landungen, und bei Anfahrt zum Flughafen ist der Tower schon von weitem sichtbar. Die ungewöhnliche Position wurde gewählt, um einen optimalen Überblick trotz der geländegegebenen Höhenunterschiede zu haben. Für dich als Passagier bedeutet es: Sobald du aus dem Flugzeug steigst oder zum Terminal rausgehst, kannst du einen Blick zum Tower werfen – er erinnert daran, dass hier hoch über den Fildern die Regie des Himmels geführt wird.

Insgesamt vermittelt die Architektur des Flughafens Stuttgart ein Gefühl von Offenheit und Moderne, ohne kühl zu wirken. Vielmehr wirst du vielleicht den Eindruck haben, dich in einer großzügigen Messehalle oder Bahnhofshalle zu bewegen, als in einem engen Terminal. Nicht umsonst überschneidet sich die Optik mit der benachbarten Messe – beide Anlagen wurden teilweise parallel geplant, sodass ein harmonisches Gesamtensemble entstand. Die kurzen Wege, die klaren Formen und die freundlichen Materialien tragen dazu bei, dass du dich als Reisender wohlfühlst und intuitiv orientieren kannst.


Infrastruktur und Serviceeinrichtungen

Als Passagier profitierst du in Stuttgart von einer Reihe an Serviceeinrichtungen, die deinen Aufenthalt angenehm gestalten. Beginnen wir bei den Parkmöglichkeiten: Direkt angrenzend an die Terminals befinden sich mehrere Parkhäuser (P 0 bis P 7), die über Fußwege oder Brücken verbunden sind. Besonders das große Bosch-Parkhaus fällt ins Auge – es überspannt die Autobahn am westlichen Ende des Geländes und bietet auf mehreren Decks tausende Stellplätze. Im Parkhaus selbst findest du auch E-Ladestationen für Elektroautos sowie Frauen- und Familienparkplätze in Terminalnähe. Eine dynamische Anzeige leitet dich zu freien Plätzen. Falls du einen Mietwagen benötigst, stehen in der Mietwagenzentrale (im Ankunftsbereich von Terminal 3) alle großen Anbieter bereit – von Sixt über Europcar bis Avis. Dort kannst du sowohl Fahrzeuge anmieten als auch zurückgeben; die Parkplätze der Mietwagen befinden sich in einem angrenzenden Parkdeck mit direktem Terminalzugang.

Innerhalb der Terminals erwartet dich ein vielfältiges Einkaufs- und Gastronomieangebot. Im öffentlich zugänglichen Bereich (Landseite) gibt es Bäcker, Drogerien, einen Supermarkt sowie einige Mode- und Geschenkartikelgeschäfte – ideal, um vor dem Abflug noch etwas einzukaufen oder nach der Landung das Nötigste zu besorgen. In der Lufthansa WorldShop z.B. kannst du Reisegepäck und Elektronikartikel erwerben. Sobald du die Sicherheitskontrolle passiert hast, erweitert sich das Angebot um Duty-Free-Shops (Parfüm, Spirituosen, Süßwaren etc.) und weitere Boutiquen, etwa für Kleidung, Accessoires oder regionale Produkte. Stuttgart wäre nicht Stuttgart, wenn es nicht auch Automobil-Souvenirsgäbe: Tatsächlich findest du gelegentlich Merchandising-Artikel der örtlichen Autobauer (Porsche-Schlüsselanhänger, Mercedes-Modelle) in den Läden – ein Hinweis auf die Verbundenheit zur „Autostadt“ Stuttgart.

Für dein leibliches Wohl sorgen zahlreiche Restaurants und Bars. Du hast die Wahl zwischen schwäbischer Küche (ja, du bekommst tatsächlich Maultaschen und Brezeln am Airport!), internationalen Fastfood-Ketten, Cafés mit frisch gebrühtem Kaffee oder Bars, in denen du ein letztes Viertele Wein genießen kannst. Besonders angenehm sind die Panorama-Restaurants auf den oberen Ebenen von Terminal 1 und 3, von denen aus du beim Essen auf das Vorfeld siehst. Bis 2020 beherbergte der Flughafen sogar ein mit einem Michelin-Stern ausgezeichnetes Gourmet-Restaurant in Terminal 1 – ein europaweit einzigartiges Konzept. Der Stern mag mittlerweile Geschichte sein, doch weiterhin findest du qualitativ hochwertige Gastronomie vor Ort.

Reisende mit Wartezeit können zudem verschiedene Lounges nutzen. Die größte ist die Airport Lounge (ehemals „SkyZone Lounge“) im Terminal 3, die gegen Gebühr oder mit entsprechenden Karten (z.B. Priority Pass) zugänglich ist. Dort erwarten dich bequeme Sessel, Snacks und Getränke, WLAN und Ruhe abseits des Trubels. Daneben betreiben einige Airlines ihre eigenen Lounges: Lufthansa unterhält z.B. im Terminal 1 eine Senator/Business Lounge für Statuskunden und Business-Class-Gäste. Falls du also berechtigt bist, kannst du hier in entspannter Atmosphäre auf deinen Flug warten.

Ein Highlight für Besucher und plane-spotter ist die bereits erwähnte Aussichtsterrasse auf Terminal 3. Sie ist täglich geöffnet und kostenfrei zugänglich – auch ohne Flugticket. Familien mit Kindern, die einfach Flugzeuge gucken wollen, finden hier ein kleines Paradies. Direkt nebenan im Terminal 3 befindet sich das Besucherzentrum SkyLand, ein interaktives Erlebniszentrum rund ums Fliegen. SkyLand hat von Donnerstag bis Sonntag geöffnet (Eintritt frei) und richtet sich an alle Neugierigen: Du kannst dort in einem begehbaren Cockpit Platz nehmen, spannende Fakten über den Flughafen erfahren und sogar an Kinderprogrammen wie einem „Fluglotsen-Spiel“ teilnehmen. Gerade für Kinder ist SkyLand eine tolle Attraktion. Von hier starten übrigens auch die offiziellen Flughafenführungen: In rund zwei Stunden bekommst du bei einer Tour Einblicke hinter die Kulissen – vom Gepäckkeller bis zur Feuerwehr. Für Technikfans lohnen sich diese Touren sehr, und Tickets dafür gibt es online oder im Besucherzentrum.

Weitere Annehmlichkeiten am Flughafen Stuttgart umfassen unter anderem kostenloses WLAN im gesamten Terminal, zahlreiche Ladestationen für elektronische Geräte, Geldautomaten und Wechselstuben, eine Flughafen-Apotheke, Wickelräume für Eltern mit Babys, sowie Spielbereiche für Kinder (z.B. kleine Klettergerüste und Spielflugzeuge in manchen Wartezonen). Barrierefreiheit wird großgeschrieben: Der Airport ist mit Aufzügen, Blindenleitsystem und rollstuhlgerechten Toiletten ausgestattet, und bei Bedarf kannst du einen Mobilitätsservice anfordern, der dich vom Check-in bis zum Gate begleitet. Falls du mit deinem Haustier reist, gibt es ausgewiesene Erleichterungszonen draußen vor dem Terminal und die Möglichkeit, dich im Voraus über die Abläufe bei der Tierbeförderung zu informieren.

Direkt gegenüber den Terminals befinden sich zudem zwei Hotels, falls du vor dem Flug übernachten möchtest: Das Mövenpick Hotel Stuttgart Airport (4 Sterne Superior) liegt nur wenige Schritte vom Terminal 3 entfernt und bietet hohen Komfort für Geschäftsreisende und Flugreisende. Gleich daneben befindet sich das Wyndham Stuttgart Airport Messe, ebenfalls ein 4-Sterne-Haus, ideal für Messebesucher und mit direkter Lage am Congress Center und Flughafen. Beide Hotels sind in 2–3 Minuten zu Fuß vom Terminal erreichbar, sodass du praktisch direkt vom Frühstückstisch zum Check-in schlendern kannst.

Insgesamt findest du am Flughafen Stuttgart eine durchdachte Infrastruktur vor, die deinen Reisebeginn oder deine Ankunft so angenehm wie möglich macht. Trotz der begrenzten Größe des Airports wurde an vieles gedacht, was man von größeren Flughäfen kennt – von Shopping über Kulinarik bis Freizeitangebote für Besucher.


Besonderheiten und Hintergründe

Ein markantes Merkmal des Flughafens Stuttgart ist die strikte Nachtflugbeschränkung, die hier gilt. Seit 1973 dürfen planmäßige Passagierflüge nur zwischen 6:00 Uhr morgens und 23:00 Uhr abends starten. Landungen sind bis 23:30 Uhr erlaubt, bei verspäteten, besonders leisen Jets ausnahmsweise bis maximal Mitternacht. Das bedeutet: Nach 23 Uhr kehrt am Airport Ruhe ein – keine dröhnenden Triebwerke stören den Nachtschlaf der Anwohner. Für dich als Passagier heißt das zwar, dass es keine unbegrenzten „Red-Eye“-Flüge gibt und späte Starts zur neuen Destination nicht möglich sind, aber dafür erlebst du einen Flughafen, der nachts tatsächlich schließt und morgens frisch startet. Sollte dein abendlicher Flug sich verspäten, kann es im Extremfall passieren, dass er nicht mehr abheben darf und über Nacht verschoben wird – diese Regelung zeigt, wie ernst Lärmschutz in Stuttgart genommen wird.

Eine andere Besonderheit ist der bereits erwähnte Name: Offiziell lautet die Bezeichnung seit 2014 „Flughafen Stuttgart – Manfred Rommel Flughafen“. Manfred Rommel war ein überaus beliebter Oberbürgermeister der Stadt, der sich in seiner Amtszeit stark für den Flughafen eingesetzt hatte. Die Benennung zu Ehren Rommels ist jedoch keine, die im allgemeinen Sprachgebrauch verwendet wird – kaum jemand wird sagen „Ich fliege vom Manfred Rommel Flughafen ab“. Es ist vielmehr ein symbolischer Akt der Würdigung. Für dich als Reisender ändert sich dadurch nichts, außer dass du an einigen Stellen im Terminal Gedenktafeln oder Infos zu Manfred Rommel finden kannst.

Interessant zu wissen ist auch, dass der Flughafen Stuttgart sich selbst als „fairport“ bezeichnet und umfangreiche Nachhaltigkeitsprogramme verfolgt. So war STR einer der ersten deutschen Airports, der einen jährlichen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlichte und sich freiwillig zur Reduktion von CO₂-Emissionen verpflichtete. Der Flughafen betreibt Solaranlagen – etwa auf dem Dach des Bosch-Parkhauses und entlang der Startbahn – und investiert in emissionsarme Bodenfahrzeuge. Bis zum Jahr 2040 möchte der Airport den Status Netto-Null-Emissionen erreichen. Diese Bemühungen sind für dich vielleicht nicht direkt spürbar, doch sie zeigen sich in vielen kleinen Details: z.B. solarbetriebene Anzeigetafeln auf den Parkplätzen, energieeffiziente Beleuchtung im Terminal, oder die Verwendung von regionalem Ökostrom. Sogar Führungen zu Umwelt- und Klimaschutzthemen werden angeboten, bei denen Besucher hinter die Kulissen der Flughafenökologie blicken können. Somit trägt der Flughafen dem grünen Image Baden-Württembergs Rechnung und arbeitet daran, den Spagat zwischen Mobilität und Umweltschutz zu meistern.

Ein weiterer Hintergrundaspekt ist die Eigentümerstruktur des Flughafens: Er wird von der Flughafen Stuttgart GmbH betrieben, einer Gesellschaft, die zu je 50 % dem Land Baden-Württemberg und der Stadt Stuttgart gehört. In gewisser Weise ist es also „dein“ Landesflughafen als Bürger Baden-Württembergs. Diese öffentliche Hand im Rücken sorgt dafür, dass weniger die Gewinnmaximierung, sondern mehr der Servicegedanke im Vordergrund steht – so zumindest das Ideal. Tatsächlich fällt vielen Passagieren die eher entspannte, serviceorientierte Haltung in Stuttgart positiv auf.

Nicht zuletzt lohnt ein Blick auf einige Rekorde und Anekdoten: Im September 2021 feierte der Flughafen seinen millionsten Flug seit Bestehen – eine beeindruckende Zahl, die verdeutlicht, wie sehr der Luftverkehr in Stuttgart über die Jahrzehnte gewachsen ist. Prominente Maschinen wie die Concorde oder der Airbus Beluga haben hier schon Station gemacht. Auch die Automobilindustrie nutzt den Airport gerne für spektakuläre Präsentationen (so landete z.B. ein Flugzeug mit dem ersten Serien-Porsche 918 Spyder an Bord, um diesen direkt an VIP-Kunden zu übergeben). Und wusstest du, dass es am Flughafen ein eigenes kleines Weinbergstück gibt? In der Tat wachsen am Rande des Geländes ein paar Reben – ein Gruß an die Weinbautradition Stuttgarts, auch wenn daraus kein ernstzunehmender Wein gekeltert wird.

Der Flughafen Stuttgart ist ein moderner, sympathischer Verkehrsflughafen, der dir als Reisendem alles bietet, was du für einen angenehmen Start in den Urlaub oder eine erfolgreiche Geschäftsreise brauchst. Von der geografisch idealen Lage über die übersichtliche Terminalstruktur und den guten Service bis hin zu den kleinen Besonderheiten spiegelt sich hier die Region wider: effizient, freundlich und mit einer Prise schwäbischer Eigenart. Wenn du von hier abhebst oder hier landest, wirst du merken, dass man sich Mühe gibt, dir den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten – ganz gleich, ob du Stuttgart nur kurz besuchst oder von hier in die Ferne fliegst.


Quellen: